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6.10 Neuropathien
Eine ursächliche Therapie von Neuropathien, insbesondere der Small Fiber Neuropathie, geht in meinen Augen vor allem über eine Verbesserung der Durchblutung der Vasa nervorum, also der nerveneigenen Blutgefäße und gleichzeitiger möglichst umfassender Inaktivierung der Spike-Proteine, wie es bereits in den Kapiteln über die Spike-Blockade und die Therapie von Mikroclots und Gerinnungsstörungen beschrieben wurde. Darüber wurde in Studien belegt, dass insbesondere DMSO einen sehr positiven Einfluss auf Neuropathien und Polyneuropathien haben kann, denn es verbessert die Mikrozirkulation, blockiert aber auch Nervenimpulse auf dem Weg zum Gehirn.
Ich würde hier zunächst die äußerliche Anwendung empfehlen, indem man die betroffenen Bereiche zweimal täglich mit einem DMSO-Gel in 30 bis 50%iger Konzentration einreibt. Man kann auch aus konzentrierter DMSO-Lösung durch Zugabe der gleichen Menge an Wasser eine 50%ige Lösung herstellen, die man natürlich auch zum Einreiben nutzen kann. Zu Kombinationen von DMSO z. B. mit CDL oder Magnesium, wie beispielsweise in Deutschland erhältlich, fehlen mir die Wirksamkeitsdaten, so dass ich solche Kombinationen nicht empfehle.
DMSO kann die Durchblutung verbessern (Vasa nervorum), aber auch Nervenimpulse blockieren (Schmerzen)
Genauere Erläuterungen zur Therapie mit DMSO findet man im später folgenden Kapitel 7 über Nahrungsergänzungsmittel. Es gibt aber im Handel zahlreiche Anwendungsbücher zu DMSO von damit erfahrenen Therapeuten.
Auch Ivermectin soll nach einigen Studien eine positive Wirkung auf die Neubildung bzw. Regeneration von Nervenzellen haben. Hier wäre eine Dosierung von 20 mg pro Tag einen Versuch wert. Ivermectin ist in Deutschland verschreibungspflichtig, es gibt einige wenige Apotheken, die es liefern, wobei manche davon massiv überteuerte Preise fordern. 100 Kapseln mit 20 mg Wirkstoff sollten in Deutschland nicht mehr als maximal 120 Euro kosten, in vielen Ländern ist Ivermectin noch wesentlich günstiger, darf aber wegen des deutschen Arzneimittelrechts nicht nach Deutschland importiert werden,
Dem Pilz Hericium erinaceus, allgemein bekannt als Löwenmähnenpilz, werden positive Effekte auf Nervenfunktion und Nervenwachstum zugeschrieben. Insbesondere kann er die Synthese des Nervenwachstumsfaktors (NGF) stimulieren, was zur Neubildung und Reparatur von Nervenzellen von Bedeutung ist. Die Dosierung würde ich bei 2 x 4 Gramm eines gemahlenen Pilzes ansetzen, höhere Dosierungen sind sicherlich möglich, da der Pilz als Nahrungsmittel gilt.
Schließlich noch ein Wort zu Phloretin, welches in Deutschland nur als Hautsalbe, nicht aber als Nahrungsergänzungsmittel erhältlich ist.
Es gibt eine Eigenschaft von Phloretin, die für durch das Spike-Protein verursachte Schädigungen potenziell relevant sein könnte: seine Fähigkeit, die Remyelinisierung zu fördern. Während in ausgewählten Fällen im Zusammenhang mit einer Exposition gegenüber dem Spike-Protein eine Demyelinisierung beobachtet wurde, hat Phloretin in experimentellen Modellen remyelinisierungsfördernde Wirkungen gezeigt, was auf eine mögliche Relevanz hindeutet, die einer weiteren Untersuchung wert ist.
Remyelinisierung bedeutet, die durch die Spikes zerstörte Schutzschicht der Nervenzelle, wieder herzustellen. Dies könnte zu einer Verbesserung der Nervenfunktionen führen, sowohl peripher, als auch zentral im Gehirn selbst.
Man findet Phloretin in Äpfeln und Erdbeeren.
Es ist geplant, ca. ein bis zweimal pro Woche ein neues Kapitel zu diesem Lehrbuch zu veröffentlichen, soweit es meine Zeit erlaubt. Es wird jeweils auf meinem deutschen Telegram-Kanal https://t.me/coronawissenschaft angekündigt.
Bleiben Sie neugierig
Teil 1 des Lehrbuchs finden sie hier: https://ralftillenburg.substack.com/p/lehrbuch-zur-behandlung-von-schaden
6.10 Neuropathies
In my view, causal treatment of neuropathies - particularly small-fiber neuropathy - primarily involves improving blood flow to the vasa nervorum (the blood vessels of the nerves) while simultaneously inactivating the spike proteins as comprehensively as possible, as previously described in the chapters on spike blockade and the treatment of microclots and coagulation disorders. Furthermore, studies have shown that DMSO, in particular, can have a very positive effect on neuropathies and polyneuropathies, as it improves microcirculation while also blocking nerve impulses on their way to the brain.
I would initially recommend topical application by rubbing a 30–50% DMSO gel into the affected areas twice daily. You can also prepare a 50% solution from concentrated DMSO by adding an equal amount of water, which can of course also be used for rubbing. I lack efficacy data on combinations of DMSO with, for example, CDL or magnesium—as are available in Germany—so I do not recommend such combinations.
DMSO can improve blood flow (vasa nervorum) but can also block nerve impulses (pain)
More detailed explanations regarding DMSO therapy can be found in Chapter 7 on dietary supplements, which follows later in this book. However, there are numerous guidebooks on DMSO available on the market, written by therapists with experience in its use.
According to some studies, ivermectin is also said to have a positive effect on the formation or regeneration of nerve cells. A dosage of 20 mg per day would be worth trying here. Ivermectin is available only by prescription in Germany; there are a few pharmacies that supply it, though some of them charge exorbitant prices. A bottle of 100 capsules containing 20 mg of active ingredient should cost no more than 120 euros in Germany; in many countries, ivermectin is still significantly cheaper, but it may not be imported into Germany due to German pharmaceutical laws,
The mushroom Hericium erinaceus, commonly known as lion’s mane mushroom, is said to have positive effects on nerve function and nerve growth. In particular, it can stimulate the synthesis of nerve growth factor (NGF), which is important for the formation and repair of nerve cells. I would recommend a dosage of 2 x 4 grams of ground mushroom; higher dosages are certainly possible, since the mushroom is considered a food.
Finally, a word about phloretin, which is available in Germany only as a skin ointment, but not as a dietary supplement.
There is one property of phloretin that could be potentially relevant for damage caused by the spike protein: its ability to promote remyelination. While demyelination has been observed in select cases associated with exposure to the spike protein, phloretin has demonstrated remyelination-promoting effects in experimental models, suggesting a potential relevance that warrants further investigation.
Remyelination refers to the restoration of the protective layer of the nerve cell that has been destroyed by the spike proteins. This could lead to an improvement in nerve function, both peripherally and centrally within the brain itself.
Phloretin is found in apples and strawberries.
I plan to publish a new chapter of this textbook approximately once or twice a week, time permitting. Each new chapter will be announced on my German Telegram channel https://t.me/coronawissenschaft.
Stay curious
Part 1 of the textbook can be found here: https://ralftillenburg.substack.com/p/lehrbuch-zur-behandlung-von-schaden
